strassenverhältnisse

Straßenverkehr in Bhutan

Allgemein

In Bhutan gab es im Jahr 2013 etwa 70.000 Fahrzeuge. Das bedeutet, dass nur etwa jeder zehnte ein Auto besitzt. Die Zahlen sind seither ein wenig angestiegen, aber verglichen mit Europa oder Amerika ist die Verkehrsdichte in Bhutan noch immer sehr gering.
In Thimphu, der Hauptstadt gibt es keine einzige Ampel, nur einen Kreisverkehr, wo ein Verkehrspolizist den Verkehr regelt. Touristen können in Bhutan kein Auto mieten. Sie können nur einen Fahrer und Guide buchen, die sie durch das Land begleiten. Da die Straßen meist schmal und die Bergpässe vielfach noch etwas abenteuerlich sind, werden für den Transport von Touristen eher Kleinbusse und Geländewagen mit Vierradantrieb benutzt als Reisebusse, die für dieses Land ungeeignet sind.
Seit einigen Jahren sind Erneuerungs- und Ausbauarbeiten an den stärker befahrenen Strecken im Gange. Die Strecke zwischen Paro und Thimphu ist gut ausgebaut. Die Verbreiterung der gebirgigen Route zwischen Thimphu und Punakha ist mittlerweile auch abgeschlossen. Wer sich weiter Richtung Osten oder in weniger große Dörfer bewegt, der muss noch mit Schotterstraßen und lehmigen Pisten rechnen. Staus sind etwas, das nur selten vorkommt. Aber bei Baustellen kommt es immer wieder zu Wartezeiten.
Insgesamt ist die Lage eher entspannt und es kommt nur selten zu Unfällen.